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Feinstaubreduktion

Staub ist in der Tierhaltung schon seit Jahren ein viel beachteter Aspekt, unter anderem aus Arbeitsschutz- und Tiergesundheitsgründen. Viehhalter, vor allem Geflügel- und Schweinehalter, sind in den Ställen Staubkonzentrationen ausgesetzt, die bis zu dreihundertmal höher sind als im Freien. Untersuchungen über die Auswirkungen dieser hohen Staubkonzentrationen auf die Gesundheit zeigen, dass bei Personen, die in Schweine- oder Geflügelställen arbeiten, deutlich mehr Lungenprobleme auftreten als bei anderen Berufsgruppen. Wenn der Staub mit der Lüftungsluft in die Umgebung gelangt, stellt er eine Gefahr für die Volksgesundheit dar.


Inter Continental hat in Zusammenarbeit mit Baumgartner Inc. aus den USA und Wageningen UR Livestock Research 2 Techniken für die Reduktion von Feinstaub entwickelt:


1. Ionisation; IC-ionIC

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Für die Feinstaubreduktion hat Inter Continental in Zusammenarbeit mit Baumgartner Environics Inc. und Wageningen UR Livestock Research das IC-ionIC-System entwickelt. Dieses System sorgt für negative Ionen in der (Stall-)Luft, die mit den vielfach vorhandenen Staubpartikeln zusammenstoßen. Diese Staubpartikel bekommen dadurch eine negative Ladung und werden deshalb von positiv geladenen und geerdeten Oberflächen wie Decken, Wänden oder speziell angebrachten Kollektorplatten angezogen.


2. Ölfilmtechnik; IC-oilIC

Auch dasIC-oilIC-System hat Inter Continental in Zusammenarbeit mit Wageningen UR Livestock Research entwickelt. Bei diesem System wird mithilfe von Spezialdüsen ein Ölfilm angebracht. Das pflanzliche Öl sorgt dafür, dass Staub an der Oberfläche kleben bleibt und nicht durch Tierbewegungen immer wieder aufgewirbelt wird. Wichtig ist, dass sowohl IC-ionIC als auch IC-oilIC nicht nur besonders wirksame, sondern auch bezahlbare Systeme sind – sowohl was die Anschaffungs- als auch was die Betriebskosten betrifft.

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